Eifelverein

Ortsgruppe Bonn e.V.

 

§  1

Gebiet, Sitz, Geschäftsjahr

Die im Jahre 1888 gegründete Ortsgruppe Bonn des Eifelvereins umfasst das Gebiet von Bonn und Umgebung. Sie hat ihren Sitz in Bonn und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§  2

Zweck

Die Tätigkeit der Ortsgruppe Bonn ist darauf gerichtet, die Liebe zur Natur in ihrer Schönheit und Ursprünglichkeit durch Wanderungen in allen Wandergebieten, insbesondere der Eifel, zu pflegen.

Hierzu gehören auch Wanderfahrten und Veranstaltungen, die der Förderung der Bildung, der Kultur, des Heimatgedankens sowie des Umwelt- und Landschaftsschutzes dienen.

Das Wandern soll auch als Ausgleichssport zur Erhaltung der Gesundheit und der körperlichen Ertüchtigung beitragen.

 

§  3

Gemeinnützigkeit

Die Ortsgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Sie ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Die Mittel der Ortsgruppe dürfen nur für satzungsgemäße Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Ortsgruppe.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die nicht für die satzungsgemäßen Aufgaben erfolgen, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass für die Wahrnehmung bestimmter Ämter innerhalb des Vorstandes eine angemessene pauschale Aufwandsentschädigung und der Ersatz von Auslagen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gewährt werden.

Der Vorstand kann alleine beschließen, dass Personen, die nicht Vorstandsmitglied sind, für Tätigkeiten im Rahmen der satzungsmäßigen Zwecke eine Vergütung erhalten, Satz 4 gilt entsprechend.

 

§  4

Verhältnis zum Hauptverein

Die Ortsgruppe und ihre Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder des Eifelvereins (Hauptvereins) und erkennen dessen Satzung an.

 

§  5

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes erworben. Die Ablehnung bedarf keiner Begründung.

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder durch schriftliche Kündigung zum Schluss des Geschäftsjahres. Die Kündigung muss mindestens drei Monate vorher bei dem Vorstand eingegangen sein, andernfalls gilt sie als zum Schluss des darauffolgenden Jahres erfolgt. Die Mitgliedschaft erlischt bei Nichtzahlung des Jahresbeitrages trotz Mahnung zum Ablauf des Geschäftsjahres.

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Versammlungen, Veranstaltungen und Vergünstigungen des Eifelvereins und der Ortsgruppe teilzunehmen.

Der Beitrag wird durch Beschluss einer ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt und ist bis zum 1. März, bei Eintritt ab dem 1. Februar einen Monat nach dem Beitrittsdatum zu zahlen. Völlige oder teilweise Befreiung von der Zahlung erfolgt durch den Vorstand auf schriftlichen, eingehend begründeten Antrag.

Nach dem Ausscheiden eines Mitgliedes erlöschen alle aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte unter Ausschluss des Rechtsweges.

 

§  6

Ausschluss

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn über seine Person oder sein Verhalten Tatsachen feststehen, die geeignet sind, Ansehen oder Belange des Vereins zu schädigen. Über den Ausschluss entscheidet ein Schlichtungsausschuss von drei Vereinsmitgliedern, von denen keines Vorstandsmitglied sein darf. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Dem Betroffenen muss das rechtliche Gehör gewährt werden.

Der Schlichtungsausschuss wird jeweils vom Vorstand einberufen und wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden.

 

§  7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§  8

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem von der Mitgliederversammlung bestellten

Vorsitzenden: er leitet die Vereinsgeschäfte, die Sitzungen des Vorstandes und die Versammlungen der Mitglieder;

stellvertretenden Vorsitzenden: er nimmt die   Aufgaben des Wanderwartes wahr und vertritt den Vorsitzenden im Falle seiner Verhinderung;

Schriftführer: er führt den Schriftverkehr und die Protokolle;

Schatzmeister: er führt die Kassengeschäfte nach dem von der Mitgliederversammlung genehmigten Vorschlag für die Jahreshaushaltsrechnung;

Geschäftsführer: er ist zuständig insbesondere für die Mitgliederverwaltung und den dabei anfallenden Schriftverkehr. Er ist für den Vertrieb der Wanderpläne und Druckschriften zuständig.

Der Vorstand kann die Ausführung weiterer Aufträge Mitgliedern des Vorstandes oder Beiratsmitgliedern übertragen; sie sind dem Vorstand für ihre Tätigkeit verantwortlich und haben alle wichtigen Vorgänge dem Vorstand zu berichten.

Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer bilden den engeren Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind jeweils einzeln vertretungsberechtigt.

 

§  9

Beirat

Der Vorstand kann Beisitzer bestellen und ihre Bestellung widerrufen; ihre Bestellung ist der Mitgliederversammlung bekanntzugeben und auf ihren Beschluss zu widerrufen. Der Leiter der Jugendgruppe ist kraft Amtes Mitglied des Beirates.

 

§ 10

Vorstandssitzungen

Der Vorstand ist spätestens acht Tage vor einer Vorstandssitzung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung vom Vorsitzenden einzuberufen. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Die Ehrenvorsitzenden und Beisitzer sind zu den Vorstandssitzungen einzuladen; sie nehmen stimmberechtigt teil.

Bei Beschlüssen des Vorstandes, die Verpflichtungen des Vereins oder des Vorstandes zur Folge haben, haben die Beisitzer beratende Stimme.

 

§ 11

Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung muss wenigstens einmal im Jahr, und zwar vor dem 1. April,  einberufen werden. Die Einberufung erfolgt mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung durch  Bekanntmachung im Mitteilungsblatt der Ortsgruppe (Wanderplan) oder durch schriftliche Einladung, je nach pflichtgemäßem Ermessen des Vorstandes.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn wenigstens 10 Prozent der Vereinsmitglieder unter Angabe des Gegenstandes des Antrages dies beim Vorsitzenden schriftlich beantragen.

Die Mitgliederversammlung ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht zur Zuständigkeit des Vorstandes gehören. Insbesondere ist ihr vorbehalten:

a) die Festsetzung des Voranschlages für die Jahreshaushaltsrechnung und des Jahresbeitrages,

b) die Entlastung des Vorstandes auf Grund der Jahreshaushaltsrechnung und des Jahresberichtes des Vorstandes,

c) die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes,

d) die Wahl und Bestellung der Vorstandsmitglieder für die Dauer von vier Jahren; der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt,

e) die Wahl und Bestellung von zwei Rechnungsprüfern für zwei Jahre,

f) die Wahl der Mitglieder des Schlichtungsausschusses im Einzelfall,

g) der Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern,

h) die Genehmigung des Erwerbs und der Belastung von Grundstücken,

i) die Genehmigung der Veräußerung von Grundstücken,

j) die Änderung der Satzung,

k) die Auflösung des Vereins.

Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Die Mitgliederversammlung beschließt in den Fällen i) bis k) mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 12

Auflösung der Ortsgruppe und Verwendung des Vereinsvermögens

Bei Auflösung der Ortsgruppe oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen dem Eifelverein (Hauptverein) zu. Grundvermögen und übriges Vermögen dürfen nur zu steuerbegünstigten Zwecken im Sinne der Zweckbestimmung des Eifelvereins verwendet werden. Beschlüsse über die endgültige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Stand: 10. März 2010

 

Beitragsordnung

in der Fassung vom 16. März 2011

Die Mitgliederversammlung hat zur Auslegung und Anwendung von § 5 Abs. 4 der Satzung des "Eifelverein Ortsgruppe Bonn e.V."  folgende Beitragsordnung beschlossen:

 

1. Beiträge

Zur Erfüllung der Vereinsaufgaben werden Jahresbeiträge erhoben.

 

2. Beitragshöhe

Die Höhe der Jahresbeiträge der Mitglieder der Ortsgruppe Bonn setzt die Mitgliederversammlung fest.

Ab 1. Januar 2012 bis 31.Dezember 2017 gelten folgende Beitragssätze:

32,50 €   für Vollmitglieder (mit Bezug der Zeitschrift DIE EIFEL)                                         

13,50 €   für Familienmitglieder (ohne Bezug der Zeitschrift DIE EIFEL), wenn gleichzeitig ein anderes Mitglied der Familie Vollmitglied der Ortsgruppe ist                                        

  5,00 €   für Jugendmitglieder  bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres                                      

15,00 €   für Zweitmitglieder,  die gleichzeitig Vollmitglied oder Familienmitglied in einer anderen Ortsgruppe des Eifelvereins sind (mit Bezug des Wanderplans der Ortsgruppe)                                       

13,50 €   für Familienzweitmitglieder zu 4. ohne Bezug des Wanderplans der Ortsgruppe              

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

Ab 01. Januar 2018 gelten folgende Beitragssätze:

a) Vollmitglieder (mit Bezug der Zeitschrift DIE EIFEL)                                  45,00 €

b) Partnermitglieder (ohne Bezug der Zeitschrift DIE EIFEL)

    wenn gleichzeitig der andere Partner Vollmitglied der Ortsgruppe ist        19,00 €

c) Jugendmitglieder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres                         5,00 €

d) Zweitmitglieder                                                                                            20,00 €

e) Partnerzweitmitglieder                                                                                 16,00 €

 

3. Beitragsbefreiung/-ermäßigung

Der Vorstand kann ein Mitglied auf schriftlichen, eingehend begründeten Antrag ganz oder teilweise von der Zahlung des jeweiligen Jahresbeitrages befreien.

 

4. Beitragszahlung

Der Jahresbeitrag ist bis zum 1. März zu zahlen. Bei einem Beitritt nach dem 1. Februar ist der Jahresbeitrag für das Beitrittsjahr spätestens einen Monat nach dem Beitrittsdatum fällig.

Erfolgt der Beitritt zur Ortsgruppe nach dem 30. Juni  eines Jahres, so ermäßigt sich der Jahresbeitrag im Beitrittsjahr auf die Hälfte und ist spätestens einen Monat nach dem Beitrittsdatum fällig.

 

5. Mahnverfahren

Das Mitglied kommt ohne Mahnung in Verzug,  wenn es die in Ziff. 4 genannten Termine nicht einhält.

Für die mit einer schriftlichen Mahnung nach Überschreiten der vorgenannten Termine verbundenen Kosten wird eine Mahngebühr von 2,00 € erhoben.

 

6. Rückzahlung

Bereits gezahlte Jahresbeiträge werden bei Ende der Mitgliedschaft nicht zurückgezahlt.